PWC-Anlage

 

Das anfallende Oberflächenwasser der Fahrgassen und Stellplätze (hier also zumindest mit Schadstoffen wie Tausalz, Reifenabtrieb, Ruß, Treibstoffe und Öl verunreinigtes Wasser) soll zunächst einem Absetzbecken zugeführt und sodann über bereits bestehende Gräben in eine Teichanlage mit mehreren hintereinander liegenden Weihern - geleitet werden. Durch die vorgesehenen Absetzbecken werden vorrangig Schwemmstoffe zurückgehalten, nicht jedoch im Wasser gelöste Schadstoffe, Schwermetallverbindungen und Salze wie insbesondere die im Winter massiv eingesetzten Streusalze. 

 

Darüber hinaus sind keinerlei Schutzmaßnahmen für den Fall vorgesehen, dass aufgrund von Undichtigkeiten an alten LKW größere Mengen an Schadstoffen wie Öl oder Treibstoff austreten.  

 

Die Gewässer im Bereich nördlich und südlich der geplanten Anlage haben derzeit eine ganz hervorragende Wasserqualität und sind deshalb Lebensraum für viele, auch stark bedrohte Tierarten, die auf diese Wasserqualität angewiesen sind. Beispielhaft sind hier der seltene Eisvogel und der Feuersalmander zu nennen. Selbst die verantwortlichen Behörden gehen hier von Beeinträchtigungen dieser Lebensräume aus, halten diese jedoch für hinnehmbar. Aus unserer Sicht würde die Einleitung des Oberflächenwassers in diese Gewässer den Rückzug vieler Tierarten bedeuten.